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Hunter wireless valve link
Der Hunter WVL verbindet Ventile per Funk mit den Steuergeräten Hunter ICC2 Controller und Hunter HCC Controller und ermöglicht eine flexible Steuerung ohne zusätzliche Verkabelung.

Kabellose Ventilsteuerung

Große Reichweite & stabile Funkverbindung

Einfache Installation - ohne Kabel

Kabellose Ventilsteuerung für moderne Bewässerungssysteme

Große Bewässerungsanlagen stellen Planer und Installateure oft vor ein Problem. Ventile liegen weit entfernt vom Steuergerät oder hinter Wegen, Gebäuden oder befestigten Flächen. Klassische Kabelinstallationen sind aufwendig, teuer und im Bestand häufig kaum realisierbar.

Der Wireless Valve Link von Hunter bietet dafür eine elegante Lösung. Mit dieser Technologie lassen sich Ventile zuverlässig per Funk steuern. Ohne aufwendige Verkabelung im Boden und ohne zusätzliche Grabungsarbeiten.

Das System verbindet Ventilboxen direkt mit dem Steuergerät und ermöglicht eine flexible Erweiterung bestehender Anlagen. Dadurch wird die Installation deutlich einfacher und die Bewässerung gleichzeitig moderner und effizienter.

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Die wichtigsten Vorteile des Wireless Valve Link


Keine Feldverkabelung notwendig

Das System arbeitet vollständig drahtlos zwischen Steuergerät und Ventilbox. Dadurch entfallen klassische Probleme wie Kabelbruch, Alterung von Leitungen oder Schäden durch Bauarbeiten.

Schnelle Installation

Da keine Kabel verlegt werden müssen, reduziert sich die Installationszeit erheblich. Projekte lassen sich schneller umsetzen und bestehende Anlagen einfacher erweitern.
Hohe Reichweite 

Die Funkverbindung ermöglicht eine Kommunikation über mehrere hundert Meter. Dadurch können auch weit entfernte Ventilbereiche problemlos eingebunden werden.
Ideal für Nachrüstungen

Besonders bei bestehenden Anlagen ist der Wireless Valve Link eine attraktive Lösung. Neue Ventile können integriert werden ohne vorhandene Infrastruktur aufreißen zu müssen.
Zuverlässige Steuerung 

Das System kommuniziert kontinuierlich mit dem Steuergerät und stellt sicher, dass Ventile exakt so arbeiten wie geplant.

Mehr Freiheit bei der Planung von Bewässerungssystemen

Mit dem Wireless Valve Link lassen sich Ventile dort installieren, wo sie wirklich benötigt werden. Unabhängig davon, ob Kabeltrassen vorhanden sind oder nicht.

Gerade bei großen Grünanlagen, Golfplätzen, Sportanlagen oder kommunalen Projekten bringt diese Technologie enorme Vorteile. Wege müssen nicht geöffnet werden und bestehende Flächen bleiben unberührt. 

Die Kommunikation erfolgt über eine energieeffiziente Funkverbindung mit hoher Reichweite. Das System arbeitet zuverlässig und ermöglicht eine stabile Verbindung zwischen Steuergerät und Ventilen auch über größere Distanzen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl der richtigen Kombination von Komponenten? 
Unsere Bewässerungsspezialisten helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen WVL-Geräte, Repeater und Zubehörteile für Ihr Projekt. 

Einsatzbereiche vom Hunter WVL 

Die drahtlose Ventilverbindung ist für Situationen konzipiert, in denen die Verlegung herkömmlicher Kabel zu kostspielig, zu schwierig oder schlichtweg unmöglich ist. Nachfolgend sind die gängigsten Anwendungsbereiche nach Branchen aufgeführt.

Gewerbeimmobilien und Gewerbegebiete

Parkplätze und Einfahrten: Bewässerung für Grünflächen, die durch Asphalt oder befestigte Wege getrennt sind, ohne die Oberfläche aufzubrechen. 

Einkaufszentren: Automatisierung von Pflanzkübeln und Beeten rund um Gebäude, wo Kabel nicht nachträglich durch Betonstrukturen verlegt werden können.

Öffentliche Grünflächen und Infrastruktur

Kreisverkehre und Mittelstreifen: Ventile sicher vom Straßenrand bis zum Mittelstreifen steuern, ohne Straßensperrungen für Grabarbeiten. 

Parks und Erholungsgebiete: Lange Distanzen über Gehwege, Radwege oder Gewässer wie Teiche und Gräben überbrücken, wo die Kabelverlegung aufwendig ist.

Sportplätze

Sportplätze und Aufwärmzonen erweitern: Ein bestehendes Hunter ICC2 oder HCC Steuergerät erweitern, um neue Trainingsflächen oder Nebenplätze abzudecken, ohne Grabarbeiten über die Hauptspielfläche. 

Kabelbruchreparaturen: Zonen schnell wiederherstellen, wenn Mäharbeiten, Belüftung oder Platzsanierung das ursprüngliche Erdkabel durchtrennt haben.

Golfplätze

Platzerweiterungen und neue Bahnen: Zusätzliche Fairways, Abschläge oder Übungsflächen in Betrieb nehmen, ohne Grabarbeiten über bestehende Fairways und Grüns. 

Lange Distanzen überbrücken: Entfernte Abschläge, Driving Ranges oder Kurzspielbereiche anbinden, wo eine Kabelverlegung über den Platz unpraktikabel ist. 

Schnelle Kabelbruchreparatur: Beschädigte Erdverkabelung ersetzen, ohne den Spielbetrieb zu stören oder den gepflegten Rasen zu beschädigen.

Gartenanlagen und große Gärten

Bestehende Gärten: Ein neues Pflanzbeet in einer gewachsenen, gepflegten Landschaft automatisieren, ohne Rasenflächen oder vorhandene Beläge aufzureißen. 

Historische Anlagen: Bewässerung in Bereichen mit empfindlichen Böden oder geschützten Wurzelsystemen alter Bäume installieren, wo Grabarbeiten strikt untersagt sind.

Gebiete mit hoher Blitzaktivität

Isolierte Bereiche: Da zwischen dem Ventilkasten und dem Steuergerät kein Kupferkabel verläuft, fungiert das WVL als natürliche Barriere gegen Blitzeinschläge. Dadurch wird verhindert, dass ein Blitzschlag am Ventil über das Kabel weitergeleitet wird und das Steuergerät im Innenbereich zerstört.

Systemkomponenten im Überblick

Ein Wireless Valve Link System besteht aus mehreren Komponenten, die zusammen eine stabile und flexible Steuerung ermöglichen. Dazu gehören unter anderem:

  • Ventilmodule für die Installation in der Ventilbox 
  • ein Kommunikationsmodul im Steuergerät
  • optionale Repeater zur Reichweitenverlängerung
  • eine mobile App zur Einrichtung und Diagnose

Diese Komponenten arbeiten zusammen und ermöglichen eine zuverlässige Steuerung der Bewässerungsventile über Funk.

Support und Dokumentation: Installation, Zubehör, App-Einrichtung und Fehlerbehebung

Bereit für den Hunter WVL?

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Häufig gestellte Fragen

Der Hunter Wireless Valve Link (WVL) ist ein drahtloses Bewässerungssteuerungssystem, das das Feldkabel zwischen einem Bewässerungssteuergerät und seinen Ventilen durch eine lizenzfreie LoRa-Funkverbindung ersetzt. Ein Wireless Valve Output Module (WVOM) wird in einem Hunter ICC2HCC oder MCC-Steuergerät installiert, und kleine batterie- oder solarbetriebene WVL-Einheiten sitzen in jedem Ventilkasten und steuern die Magnetventile direkt an. Die Kommunikation erfolgt bidirektional, sodass das Steuergerät bestätigt, dass jedes Ventil seinen Befehl erhalten und korrekt geöffnet hat.

Der Wireless Valve Link funktioniert mit den Hunter-Steuergeräten ICC2HCC und MCC. Zudem ist er mit den Cloud-Plattformen Centralus und Hydrawise von Hunter für Fernüberwachung und -planung kompatibel und lässt sich mit herkömmlichen ICM-Stationsmodulen oder Zweidraht-EZDS-Decodermodulen im selben Steuergerät kombinieren, bis zu insgesamt 54 Stationen plus Pumpe/Hauptventil.

Der Hunter WVL erreicht in Sichtlinie eine Reichweite von etwa 600 Metern (rund 2.000 Fuß) zwischen Steuergerät und Ventilkasten. Ein solarbetriebener Repeater (RPT) kann diese Reichweite annähernd verdoppeln und hilft dem Signal, Hindernisse wie Gebäude oder dichte Vegetation zu überwinden. Die tatsächliche Reichweite hängt von Gelände, Bewuchs und Standortgegebenheiten ab, weshalb vor der finalen Installation eine Standortanalyse über die kostenlose Hunter WVL App empfohlen wird.

Nein. Der Sinn des WVL besteht genau darin, Grabarbeiten zwischen Steuergerät und Ventilen überflüssig zu machen. Neue Ventile lassen sich über Straßen, Beläge, gewachsene Rasenflächen, Wasserflächen oder geschützte Wurzelzonen hinweg installieren, ohne die Oberfläche aufzubrechen. Die einzige erforderliche Verkabelung ist eine kurze Strecke (bis zu 30 Meter) zwischen der WVL-Einheit und dem Magnetventil im Ventilkasten selbst.

Jede Wireless-Valve-Link-Einheit läuft je nach Konfiguration mit ein oder zwei 9-VDC-Batterien. Die Batterien halten in der Regel eine komplette Bewässerungssaison und müssen etwa einmal jährlich ausgetauscht werden. Für abgelegene oder schwer zugängliche Installationen hält ein optionales Solarpanel-Kit (SP-WVL) die Einheit dauerhaft geladen, ohne manuellen Batteriewechsel.

Ja. Da zwischen Ventilkasten und Steuergerät kein Kupfer-Feldkabel besteht, hat ein Blitzeinschlag am Ventil keinen leitfähigen Weg zur Elektronik im Innenbereich. Damit wirkt der WVL als natürliche Überspannungsbarriere und ist einer der Hauptgründe, warum er für Standorte in gewitterreichen Regionen spezifiziert wird, wo konventionelle Kabelsysteme häufig durch Blitzschäden ihre Steuergeräte verlieren.