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Hunter MCC: Smarte Steuerung zum fairen Preis

27.03.2026, 12:00:00
Hunters neue Mittelklasse-Steuerung schließt die Lücke zwischen ICC2 und ACC2 und bietet Installateuren bis zu 108 Stationen, drei Verkabelungstechnologien, Echtzeit-Durchflussüberwachung und vollständige Centralus-Cloud-Konnektivität.

Die perfekte Lösung für wachsende Anforderungen

Wenn Sie regelmäßig Bewässerungssysteme für mittlere bis große Projekte planen, kennen Sie die Herausforderung: Die ICC2 ist eine solide, kosteneffektive Steuerung, aber mit maximal 54 Stationen und nur 2 gleichzeitig laufenden Stationen stößt sie bei größeren Anlagen schnell an ihre Grenzen. Die ACC2 hingegen ist eine professionelle High-End-Lösung mit beeindruckenden Funktionen – aber für viele Projekte schlichtweg überdimensioniert und zu teuer.

Die Hunter MCC (Mid Commercial Controller) schließt genau diese Lücke. Sie kombiniert die bewährte Benutzerführung und Logik der ACC2 mit der zuverlässigen Hardware der ICC2 und liefert so eine intelligente Steuerung, die auf bis zu 108 Stationen skaliert, alle drei Output-Technologien von Hunter gleichzeitig unterstützt, fortschrittliche Durchflussüberwachung bietet und sich nahtlos in die Centralus-Cloud-Plattform integriert – und das zu einem Preis, der für die meisten professionellen Projekte wirtschaftlich sinnvoll ist.

Auf einen Blick

Die MCC ist Ihre ideale Steuerung für Sportplätze, große Parks, Randbereiche von Golfplätzen, kommunale Grünflächen und größere private Anwesen – überall dort, wo die ICC2 nicht mehr ausreicht, aber eine ACC2 nicht nötig ist.

Maximale Flexibilität: Drei Verkabelungstechnologien in einer Steuerung

Eine der größten Stärken der MCC in der Praxis ist ihre Flexibilität bei den Ausgangstechnologien. Sie unterstützt konventionelle Verkabelung, EZDS-Zweileiter-Decoder-Systeme und Wireless Valve Link-Ausgänge – und das alles gleichzeitig in beliebiger Kombination, bis zu insgesamt 108 Stationen (maximal 54 bei ausschließlich konventioneller Verkabelung). Das bedeutet: Sie können mit der bereits vorhandenen Infrastruktur arbeiten, statt alles neu verlegen zu müssen.

Mit Wireless Valve Link erhalten Sie großflächige drahtlose Abdeckung mit Unterstützung für mehrere Repeater – ein enormer Vorteil auf weitläufigen Flächen wie Sportplätzen, Golfplätzen oder Parks, wo zusätzliche Kabelverlegung unpraktisch oder zu teuer wäre.

Intelligente Durchflussüberwachung – mehr als nur Leckerkennung

Die MCC verfügt über ein fortschrittliches Durchflussmanagement für bis zu 3 Durchflusszonen mit bis zu 3 Durchflusssensor-Eingängen. Das System geht weit über simple Leckerkennung hinaus: Die Steuerung lernt den erwarteten Durchfluss jeder Zone, überwacht diesen in Echtzeit während der automatischen Bewässerung und kann fehlerhafte Stationen automatisch identifizieren und abschalten, sobald Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Alle Durchflussdaten werden im Speicher der Steuerung archiviert und geben Ihnen so eine lückenlose Dokumentation des Wasserverbrauchs.

Für größere Anlagen mit mehreren Zonen und strengen Wasserbudget-Vorgaben ist diese Funktion ein echter Mehrwert.

Professionelle Programmiertiefe: 16 Programme, 10 Startzeiten, 8 gleichzeitige Stationen

Die Programmieroptionen der MCC zeigen klar ihre professionelle Ausrichtung. Sie bietet 16 unabhängige Programme, 10 Startzeiten pro Programm und die Möglichkeit, bis zu 8 Stationen gleichzeitig zu betreiben – ein gewaltiger Sprung gegenüber den 2 gleichzeitigen Stationen der ICC2. Drei Pumpen-/Hauptventil-Ausgänge mit jeweils 800 mA sorgen für zuverlässige Kontrolle über Drucksysteme.

Praktische Planungstools umfassen Cycle and Soak (automatische Aufteilung der Laufzeiten zur Vermeidung von Oberflächenabfluss), bewässerungsfreie Tage, Solar Sync™-Kompatibilität für wetterbasierte ET-Anpassung und Conditional Response, das Sensoreingaben nutzt, um vorprogrammierte Aktionen automatisch auszulösen – etwa den Wechsel der Wasserquelle oder das Starten von Spezialprogrammen.

Fernsteuerung und Cloud-Anbindung für modernes Anlagenmanagement

Die MCC nutzt dieselben Kommunikationsmodule wie die ACC2 – ein praktischer Vorteil: Sie benötigen nur einen Satz Wi-Fi-, LAN- und Mobilfunkmodule für beide Steuerungsfamilien. Für vernetzte Anlagen lässt sie sich vollständig in die Centralus™ Irrigation Management Platform integrieren und ermöglicht so Fernüberwachung und -planung von jedem Ort aus. Zusätzlich ist sie kompatibel mit Hunter 360 Software sowie SCADA- und Automatisierungssystemen von Drittanbietern.

Für die Bedienung vor Ort wird die ROAM LR Langstrecken-Fernbedienung unterstützt – praktisch für manuelle Eingriffe und Diagnosen auf großen Anlagen, ohne jedes Mal zur Steuerung laufen zu müssen.

MCC vs ICC2 vs ACC2: der direkte Vergleich

Die nachfolgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Hunters professionellen Steuerungsfamilien auf einen Blick.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viele Stationen kann die Hunter MCC maximal steuern?

Die MCC unterstützt insgesamt bis zu 108 Stationen, abhängig von der gewählten Verkabelungstechnologie. Bei ausschließlich konventioneller Verkabelung sind bis zu 54 Stationen möglich.

Kann die MCC kabelgebundene und drahtlose Bewässerungsventile kombinieren?

Ja, absolut. Das ist einer ihrer größten Vorteile: Sie können konventionelle Verkabelung, Zweileiter-Decoder-Systeme und Wireless Valve Link beliebig in einem System kombinieren.

Ist die Hunter MCC für große professionelle Projekte geeignet?

Auf jeden Fall. Sie wurde speziell für mittlere bis große Bewässerungssysteme entwickelt – ideal für Parks, Sportplätze und kommunale Grünflächen, besonders wenn die ACC2 überdimensioniert wäre.

Was ist der Unterschied zwischen der Hunter MCC und der ACC2?

Die MCC unterstützt bis zu 108 Stationen (54 konventionell) mit bis zu 3 Durchflusszonen und 16 Programmen. Die ACC2 unterstützt bis zu 54 konventionelle oder 75–225 Decoder-Stationen, bis zu 6 Durchflusszonen und 32 Programme. Die MCC ist preislich attraktiver und nutzt dieselben Centralus-Kommunikationsmodule wie die ACC2, was die Verwaltung mehrerer Anlagen deutlich vereinfacht.

Was ist der Unterschied zwischen der Hunter MCC und der ICC2?

Die MCC bietet deutlich mehr Programmiertiefe: 16 Programme statt 4, 10 Startzeiten pro Programm statt 8 und bis zu 8 gleichzeitige Stationen statt 2. Sie verfügt über fortschrittliches Durchflussmanagement (bei der ICC2 nicht verfügbar), 3 Pumpen-/Hauptventil-Ausgänge statt 1 und skaliert auf 108 Stationen statt 54. Beide unterstützen dieselben drei Output-Technologien.